01.02.2015

Monatsrückblick Januar: Die besten Alben des Monats

Sieht man sich die neuen Releases im Januar an, bemerkt man sofort, dass sich die wöchentlichen Listen im Gegensatz zu November und Dezember locker verdoppeln und jeden Monat wieder aus fast jedem Bereich des Metal neue Alben erscheinen, von Punk bis Grindcore. Besonders groß waren im Januar wie auch Ende 2014 eher klassische Subgenres wie Heavy, Black und Death Metal. Deswegen ist in meiner ganz eigenen musikalischen Nische relativ wenig passiert. Auf eine Veröffentlichung habe ich mich bereits seit Monaten gefreut und das zweite Album, um das ich mich im Januar mit einem Review gekümmert habe, hat mich positiv überrascht. Genau diese zwei Releases werde ich euch heute vorstellen.


PERIPHERY - Juggernaut: Alpha und Juggernaut: Omega
Veröffentlicht: 26. Januar 2015
Genre: Modern Progressive/Djent
Wertung: 10/10
Review bei Power Of Metal.dk

Periphery können es letztendlich nicht versauen, dachte ich mir. (Es ist physikalisch nicht möglich.) Trotz großer Erwartungen hat mich das Doppelalbum "Juggernaut" vom Stuhl gehauen. Mit einer detaillierten selbstgeschriebenen Geschichte und viel Geduld und Hingabe als Basis für die aktuellen zwei Alben haben Periphery ihr Herzblut in die Musik fließen lassen. Das Ergebnis lässt sich sehen: "Juggernaut" ist tiefgründig, abwechslungsreich, atmosphärisch und ein großer Fortschritt verglichen mit "Periphery II". Wer die "Clear"-EP schon mochte, wird auch "Juggernaut" mehr als gut finden.


ETHEREAL - Opus Aethereum
Veröffentlicht: 26. Januar 2015
Genre: Symphonic Black Metal
Wertung: 8/10
Review bei Power Of Metal.dk

Dadurch, dass meine beste Freundin und ich langsam, aber sicher in unerforschte Bereiche des Extreme Metal vordringen, hat es sich angeboten, der Band Ethereal und ihrem Debütalbum eine Chance zu geben. "Opus Aethereum" wird von Durchgang zu Durchgang besser und die Musiker haben die nötige Ahnung von Musik, um ein überdurchschnittlich gutes Debütalbum zu schreiben. Das Arrangement der Songs klingt nicht im geringsten nach erbärmlichen Anfänger-Versuchen, während das Album auch, was das musikalische Spektrum angeht, von episch-symphonischen Klängen, Death Metal und klassischem, hasserfüllten Black Metal reicht. Ethereal ist eine Band mit Zukunft, und das weiß jeder, der "Opus Aethereum" gehört hat.