03.02.2015

Nostalgie lässt grüßen #3: DREAM THEATER - Images And Words

Ich möchte es eigentlich vermeiden, zu viel über Dream Theater zu schreiben, denn das haben Autoren und Kritiker vor mir schon zu Genüge getan. Nichtsdestotrotz möchte ich heute den Fokus auf das zweite Album der Progressive Metal-Giganten setzen, das Images And Words getauft wurde, weil es eins der ersten Progressive Metal-Alben war, die mich entscheidend geprägt haben.

Mit dieser Aufnahme gelang Dream Theater der Durchbruch, obwohl Progressive Rock seit den 1980ern eher unbeliebt wurde. Die US-amerikanische Band klang aber entscheidend anders - schlicht gesagt waren sie durch ihren Iron Maiden-Einfluss härter unterwegs als ihre Vorgänger und veränderten das Genre entscheidend.
Sänger James LaBrie hatte 1992 auf Images And Words sein Debüt und bis heute macht er seine Arbeit solide und führt die Fans gut durch Liveshows.
Dream Theater vereinen auf ihrem zweiten Werk klassischen Heavy Metal mit progressiven Strukturen und greifen ebenfalls auf theatralische Elemente zurück: Es reicht von Headbanger's Heaven bis Soundtrack, um es zusammenzufassen.

Tracks mir Überlänge wie "Metropolis, Pt. 1: The Miracle And The Sleeper", "Surrounded" und natürlich "Pull Me Under", einer der erfolgreichsten Songs der Band, gehören noch heute auf ihre Setlist für Liveshows.

Für jeden, der vorhat, in die Progressive Metal-Welt einzusteigen oder schon ein Prog-Fan ist, ist dieses Album Pflicht und gehört einfach in die Sammlung wie das kleine Schwarze im Kleiderschrank.

Es ist mehr als eine schöne Stunde Musik: Dass Images And Words zeitlos ist, merkt man wirklich erst dann, wenn man das Album besitzt und sich selbst dabei erwischt, wie man es öfter neueren Werken vorzieht. Dieses schon 23 Jahre alte Werk hat die Messlatte für Nachfolger und nachfolgende Dream Theater-Alben selbst ganz hoch angesetzt, und ich scheue mich auch nicht davor auszusagen, dass Images And Words zu den besten Releases im Metal aller Zeiten gehört.